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ELEMENTARES GÄRTNERN

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Unsere Gartenphilosophie besteht aus einigen Gesetzen, die ich in den letzten Jahren durch Zuhören und Beobachten gelernt habe. Dabei dreht sich alles um die Elemente, die richtig kombiniert eine Harmonie erzeugen, welche spürbar jeden Garten zum Positiven verändert. „Elementarer Garten“ ist die Devise:

  1. Pflanzen haben Gene und Herkunft. Deswegen kaufen wir ausschließlich bei Gärtnereien, die ihre Arbeit leben. Mittlerweile ziehen wir den Großteil unserer Kräuter selbst.

  2. Gib dem Boden, was Du ihm nimmst. Organisches Düngen während des ganzen Jahres.

  3. Kein Gift im Garten. Duftabwehr, gesunde Pflanzen, Schneckenabwehrwege, usw.

  4. Elementares Gärtnern bedeutet: der richtige Boden, Lage, Dünger, Pflanzenkombination, Stein-heizung, Zahlen und Formen im Garten, elementare Gartengestaltung

PERMAKULTUR

Als nachhaltige Bewirtschaftungsform zielt Permakultur darauf ab, Erträge langfristig in ausreichender Höhe sicherzustellen und dabei den Arbeitsaufwand zu minimieren. Wir verstehen Permakultur als ganzheitliche Gartenphilosophie bei der die Beete und Pflanzen so angelegt sind, sich selbst zu helfen, bzw. zu regenerieren. Hier einige Beispiele, wie wir Permakultur anwenden:

  • Steine als Wärmespeicher für kalte Nächte.

  • Im Herbst wird kaum abgeräumt - Dünger für das folgende Jahr.

  • Insektenhotels und Unterschlüpfe für die Nützlinge.

  • Wasserlauf durch den Garten für besseres Microklima.

  • Pflanzen werden so kombiniert, dass sie sich selbst helfen; z.B. Lavendel und Rosen (Läuse), Tomaten und Kohl (Kohlweißling).

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HILDEGARD VON BINGEN

Vor allem in der Anwendung unserer Kräuter und Pflanzen beziehen wir uns immer wieder auf die Einsichten der Hildegard von Bingen. Mit Causae et Curae verfasste sie bereits vor 1150 ein Buch über die Entstehung und Behandlung von verschiedenen Krankheiten. Aufgrund ihres zweiten naturkundlichen Buches Liber subtilitatum diversarum naturarum creaturarum (Buch über das innere Wesen der verschiedenen Kreaturen und Pflanzen) wird Hildegard oft als erste deutsche Ärztin bezeichnet. 

Diese Werke zählen mittlerweile zu den Standard-werken der orientierten Naturheilkunde, während ihre Medizin so modern ist, daß wir erst in der heutigen, aufgeklärten Zeit anfangen zu ahnen, was Hildegard an tiefgründiger Kenntnis über Gesundheit und Krankheit vermochte. Dabei ist der Gedanke der Einheit und Ganzheit Schlüssel zu ihren natur- und heil-kundlichen Schriften. Krankheit gilt als Defizit oder Ungleichgewicht, Gesundheit dagegen als Gleichgewicht der Seele. In ihren Büchern Liber Simplicis Medicinae und Liber Compositae Medicinae sind 280 Pflanzen und Bäume katalogisiert und nach ihrem therapeutischen Nutzen aufgelistet.

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MOND & GARTEN

Dieses Thema beschäftigt uns seit vielen Jahren. Als "Ungläubiger" pflanzte Schorsch Kassel vor vielen Jahren 2 identische Gurkenpflanze unter gleichen Bedingungen - eine an einem Blatttag, die andere an einem Fruchttag. Die Blatttag-Gurke wucherte wie verrückt und hatte viele kleine Früchte. Die Fruchttag-Gurke hatte relativ wenige, kleine Blätter, dafür aber viel schöne, große Früchte. Seit diesem Erlebnis wird unser Garten, soweit möglich, unter den Gesichtspunkten des Mondeinflusses bewirtschaftet. Zum Beispiel machten wir auch die Erfahrung, dass an Vollmondtagen gedüngte Pflanzen stärker wachsen. 

Natürlich funktioniert das zeitlich nicht immer und man sollte sich auch nicht zu sehr auf diese Prinzipien verlassen.

Einteilung der Mondzeichen:

  • Fruchttage: Widder, Löwe, Schütze.

  • Wurzeltage: Stier, Jungfrau, Steinbock.

  • Blütetage: Zwillinge, Waage, Wassermann.

  • Blatttage: Krebs, Scorpion, Fische.

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